Umsatzsteigerungen für Möbelhäuser durch mehr Abschöpfung

Mehr Umsatz trotz weniger Frequenz im Möbelhandel.

Schlechtes Betriebsklima bringt schlechten Umsatz

Schön, wenn es einmal die Zahlen bestätigen: die „Guten“ – in diesem Beispiel die sehr mitarbeiterorientiert geführten Drogerieketten dm und Rossmann – schlagen die „Schlechten“. Schlecker hat einen Ruf, und den haben sie sich hart erarbeitet. Seit Jahren geht die Firma mit Mitarbeitern um wie mit Wegwerfgeschirr. Für mich war es immer frustrierend, solche Firmen auch noch expandieren zu sehen.

schleckerJetzt zeigen die Zahlen endlich mal in die richtige Richtung. Schlecker hat bei 46% aller Befragten ein schlechtes oder sehr schlechtes Image und fährt beeindruckende 10% Umsatzminus ein. Das Image der Ketten dm und Rossmann werden von 79 bzw. 75% als gut und sehr gut bewertet. Diese haben auch die größten Wachstumsraten. Das heißt natürlich nicht, dass ein kausaler Zusammenhang besteht. Es könnte aber auf einen hindeuten.

In der Möbelbranche kennen wir auch alle Unternehmen, die sich vorbildlich um ihre Mitarbeiter kümmern – unter anderem der „Angstgegner in Gelb“. Andere „halten“ sich Angestellte.

Vernünftiger Umgang mit Menschen, besonders den eigenen Mitarbeitern, ist meiner Meinung nach der schnellste und einfachste Weg zu einer Alleinstellung im Markt.

Umgekehrt gilt: egal was Sie sonst alles richtig machen, die Kommunikationskette wird beim Auftreffen des Kunden auf den Mitarbeiter brechen, wenn dieser nicht gut behandelt wird.

Denkaufgabe: Was wollen SIE heute tun, damit sich Ihre Mitarbeiter heute noch wohler fühlen als gestern?

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