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[VIDEO] Wird es in 15 Jahren noch Möbelverkäufer geben?

Werden Möbelverkäufer in Zukunft von der technischen Entwicklung überflüssig gemacht? 

Verkäufer, die sich wie Roboter verhalten, werden demnächst durch Roboter ersetzt-1.png

Der Möbelverkäufer von heute bringt sein umfassendes Produktwissen und sein Wissen über die Bedürfnisse der Kunden zusammen und verkauft. Das sieht dann so aus, dass, sobald der Möbelhausbesucher zugibt, nach einem Sofa zu schauen, gleich munter Sofas gezeigt werden. Dazu wird erklärt worum es sich handelt und was die Vorzüge der Modelle sind. Irgendwann ist (hoffentlich) das auf den Kundenbedarf passende Modell gefunden und wird verkauft.
Doch der Verkäufer von morgen wird sich andere Existenzsberechtigungen suchen müssen, um im Kampf gegen die im Internet vorinformierten Powershopper bestehen zu können. In 10 Jahren werden über 70% des Einkaufsprozesses stattgefunden haben, bevor der Kunde den Laden betritt. Die Phase der Information und Vorauswahl findet im Internet statt, wo der Kunde sich über verfügbare Modelle, Bewertungen, Vorteile und Nachteile informiert. 
Es wird übrigens in 10 Jahren genauso Bewertungen für Möbelhäuser und Möbelverkäufer geben, wie es sie jetzt schon für Hotels, Restaurants und jeden EBay-Verkäufer gibt. Eine Handvoll unzufriedener Kunden kann dann ein Möbelhaus in den Bankrott treiben. Oder kaufen Sie auf Ebay bei einem Anbieter mit weniger als 98% positiven Bewertungen?
Die Kernkompetenz des mittelständischen Möbelverkäufers, durch Produktwissen das richtige Modell für den individuellen Kundenbedarf zu finden, wird in Zukunft von vernetzten Computern übernommen. Wer gelegentlich auf Amazon einkauft weiß, wie gut die Empfehlungen zutreffen, die das System ohne Zutun eines Verkäufers ausspuckt.
„In spätestens 15 Jahren können Sie bei dem Discounter ihres Vertrauens einen Laptop kaufen, der die Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns hat“, behauptet der Kanal von Sales 3.0, „Er kann das Meiste nachmachen, was Menschen können“. Der Laptop kann sich mit anderen vernetzten und so das komplette Produktangebot der Welt wieder geben.
Aber nicht nur die Computer, sondern auch die Menschen werden sich vernetzten. Diese Kombination aus der Vernetzung von Computern und Menschen wird zu einer Explosion des Wissens führen. Schon jetzt tätigen Jugendliche kaum größere Käufe, ohne vorher im "Klassenchat" nach den Erfahrungen ihrer Freunde gefragt zu haben. 
Der naive Versuch, dem Konsumenten die Internetsuche zu erschweren, indem Modellnamen verändert und Verbandsmodelle von den Herstellern gefordert werden, kann diesen Trend nicht lange aufhalten. Wenn Software jetzt schon Gesichter erkennen kann, wird es nicht lange dauern, bis eine "Möbel-Erkennungsapp" auf den Markt kommt.
Wie kann ein Möbelverkäufer da mithalten? Genau! Gar nicht!
Doch werden alle Verkäufer von einem schwarzen Loch verschluckt und von der Bildfläche verschwinden? Oder gibt es doch noch eine Chance zu überleben?
Es ist besonders wichtig zu akzeptieren, dass es sich die Informationslandschaft genauso entwickeln wird und der Verkäufer hier nicht mithalten kann. Aber sogar im Buchhandel hat Amazon nicht allen Buchläden den Garaus gemacht. Es halten sich die, die menschlich auf den Kunden eingehen, ihm das Gefühl geben, besonders und besonders wichtig zu sein.
Der Verkäufer sollte sich daher auf das konzentrieren, was ihn menschlich macht und so von dem Laptop unterscheidet. Seine Superkraft im Kampf gegen die Vernetzung von Laptop und Menschen nennt Sales 3.0 den "Hyperhumanismus".
Denn eins steht jetzt schon fest:

"Alle Verkäufer, die sich wie ein Roboter verhalten (Stichworte: "Kann ich Ihnen helfen?", "Beratung by Möbelzeigen"), werden Sie bald durch einen ersetzt."

Was meinen Sie, wo der Trend hingeht?
Schreiben Sie mir Ihre Kommentare!

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