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Warum Verkäufer in den Sankt Nikolaus Orden eintreten sollten

Sankt Nikolaus Ordern für Möbelverkäufer - Thomas Witt

Wenn Sie meinem Blog folgen, haben Sie verstanden und ausprobiert, dass wir durch unser Handeln unser Denken und Fühlen und damit unsere Einstellung bewusst beeinflussen können.

Eine der stärksten positiven Auswirkungen auf den eigenen Zustand hat es, wenn wir anderen Menschen ohne Grund etwas Gutes tun. Wir selber haben oft viel mehr davon als der, dem wir etwas Gutes getan haben.

Der Psychologe Martin Seligmann beschreibt das in seinem hervorragenden Buch: Flourish - Wie Menschen aufblühen - Die Positive Psychologie des gelingenden Lebens. Wenn wir einem anderen Menschen etwas Gutes tun,

  • fühlen wir uns dauerhaft besser,
  • sind aktiver,
  • gehen offener auf Menschen zu und
  • strahlen aus: "Ich will Menschen glücklich machen."

Das klingt doch ziemlich genau nach den Eigenschaften, die ein Möbelverkäufer ausstrahlen sollte, wenn der Möbelhausbesucher ihn zum ersten mal sieht, oder?

Durch solch ein Auftreten erhöhen wir die Chance, dass der Kunde uns an sich ranlässt und uns vertraut.

Jetzt haben Sie vermutlich zwei Fragen:

  1. Wie tritt man also dem geheimen Orden des Heiligen Sankt Nikolaus bei? Ganz einfach. Wir tun einem Menschen etwas Gutes, ohne dass er (oder jemand anderes) es merkt. Die historische Figur des Sankt Nikolaus hat angeblich armen Menschen nachts Säcke mit Geld in den Hof geworfen. Der Mann wird nach über 2.000 Jahren immer noch gefeiert, weil es scheinbar doch jemand rausbekommen hat.
  2. Warum Geheimorden? Weil Mitglieder nicht drüber reden und es daher keiner erfährt. Manchmal kann man aber andere Ordensbrüder und -schwestern beobachten.

Ich habe mal in New York gesehen, wie ein Mann einem Obdachlosen mit der linken Hand ein paar Dollarnoten in die Hand gab, ihm dann auf die Schulter klopfte um ihn abzulenken und gleichzeitig mit der anderen Hand einen weiteren, wahrscheinlich größeren Geldschein, in die Manteltasche des Bettlers steckte. Ein umgekehrter Taschendieb sozusagen.

Ein junges Paar verließ vor über 30 Jahren hastig ein Restaurant in Italien, nachdem sie heimlich das Essen eines jungen Trampers bezahlt hatten, der sich während des Bestellens zigmal beim Kellner nach den genauen Preisen erkundigt hatte, weil sein Geld nur noch für den Abend reichte (der junge Tramper war ich).

Also, gehen Sie auf die Suche nach Möglichkeiten, anderen heimlich etwas Gutes zu tun. Es können auch Kleinigkeiten sein. Wenn Sie das getan haben, kosten Sie das Gefühl aus, reden aber nicht drüber.

Viel Spaß dabei!

Thomas_Witt__der_Verkaufssteuerer

Ihr Thomas Witt

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