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Nehmen Sie den Weg wichtiger als das Ziel, wenn Sie Ihre Ziele erreichen wollen!

Der Weg ist wichtiger als das Ziel - Möbelverkäufer

Worauf wir uns wirklich konzentrieren müssen, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen

Wir haben alle Ziele. Wir wollen unseren Umsatz steigern, uns ein Haus kaufen, eine glückliche Familie gründen, fit werden. Daher beginnen viele Menschen das Jahr damit, sich Ziele zu setzen. Wenn sie sich damit beschäftigt haben, tun sie das sogar in SMARTer Form (die Abkürzung steht für: spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert).
Wir nehmen uns z.B. vor, dieses Jahr 100.000 Euro mehr zu verkaufen als im letzten, den Marathon unter 4 Stunden zu laufen etc. Auch ich habe das jahrelang so gemacht, meistens mit mäßigem Erfolg. Und so geht es den meisten erfolgshungrigen Menschen, die ich kenne. 
Es gibt Zielsetzungsseminare, Visionenworkshops. Diese bringen mehr Hoffnung als tatsächliche Ergebnisse.
Warum funktioniert dieser Fokus auf Zielsetzung so schlecht? 
Weil nicht Ziele uns erfolgreich machen (sie sind nur die Voraussetzung für Erfolg) sondern die Systeme und Prozesse, mit denen wir uns täglich dazu bringen, auf das Ziel hinzuarbeiten. 
Scott Adams, der Erfinder der Gilbert-Comics, sagt in seinem neuen Buch "Die Kunst des erfolgreichen Scheiterns"
„Ziele sind für Loser. Systeme sind für Gewinner."

Was ist der Unterschied zwischen einem Ziel und einem System?
  • Für einen Möbelverkäufer ist das Ziel z.B., im Jahr über eine Million Euro zu verkaufen. Ein System ist z.B., jeden Abend seine Kontakt- und Gesprächsstatistik zu analysieren und sich 5 Minuten lang zu überlegen, was er morgen konkret besser machen will.
  • Für einen Menschen, der mit einem muskulösen Oberkörper beeindrucken will, könnte das System sein, jeden Tag eine Liegestütze mehr zu machen als am Vortag.
  • Für mich als Läufer war lange das Ziel, den Marathon unter 4 Stunden zu laufen. Mein System war der Trainingsplan und die wöchentliche Kontrolle meines Freundes Norman.
  • Für einen Möbelhausbesitzer könnte das Ziel sein, das Unternehmen komplett schuldenfrei zu machen. Das System dafür ist der Verkaufs- und Marketingprozess, der täglich angewendet und verbessert wird. 
Was ist jetzt wichtiger, das Ziel oder das System? Wenn wir unser Ziel ignorieren und uns nur auf den Prozess konzentrieren, machen wir trotzdem Fortschritte? Ich glaube schon. Hier ein paar Beispiele:
  • Wenn z.B. ein unfitter Mensch heute anfängt, eine Liegestütze pro Tag zu machen und dann jeden Tag eine mehr, wird er schnell wesentlich fitter sein, egal ob er sich dieses Ziel gesetzt hat oder nicht.
  • Wenn ich einem Marathon-Trainingsplan über 4 Monate genau folge, werde ich meine Zeit verbessern, ob ich will oder nicht.
  • Fast jede Diät funktioniert, wenn man sich daran hält. 
Wenn man das richtige System hat und den Prozess tatsächlich durchzieht, ist Erfolg gar nicht zu vermeiden.
Die meisten Ziele erreichen wir nicht, weil wir nicht durchziehen.
Wir erreichen unsere Ziele nicht, weil wir kein System haben, das unsere täglichen Aktivitäten auf unsere Ziele ausrichtet. Wenn wir uns am Jahresanfang Ziele setzen und uns im Alltag dann aber von der Umwelt steuern lassen, werden wir diese nicht erreichen. 
Im Jahr 2011 nahm ich mir vor, jede Woche einen Artikel für meinen Blog zu schreiben. Das ist ein Prozess. Jetzt habe ich ein Ziel erreicht, das ich mir nie vorgenommen hatte: Weit über 300 Artikel und mehrere tausend Leser pro Monat.
Indem ich mich auf den Prozess konzentrierte, hatte ich mehr Spaß auf meinem Weg und am Ende vielleicht sogar mehr Erfolg, als wenn ich mir vorgenommen hätte, fünftausend Leser pro Monat zu interessieren. 
Wir erreichen unsere Ziele nicht - Thomas Witt
Im 100 Prozent Club für Möbelverkäufer konzentrieren wir uns auf tägliche, kleine Systeme (z.B. abendliche Analyse der Aktivitätsstatistik) und auf Prozesse, um diese tatsächlich durchzuziehen (z.B. das „Buddy-System“, die wöchentlichen Telekonferenzen, die Impulse in der App).
Das große Ziel, den Durchschnitts-Monatsumsatz zu verdoppeln, schauen wir uns selten an.
Trotzdem kommen die meisten Teilnehmer diesem Ziel unaufhörlich näher. Wenn Sie sich dagegen täglich darauf konzentrierten, wie viel Ihnen noch fehlt (z.B. „Ich habe erst 45% Umsatzplus nach 6 Monaten, d.h. ich muss noch 55% in den letzten 6 Monaten drauflegen“.), wäre das schädlich. Warum? Weil es vom Prozess ablenkt. 
Hier ein Beispiel: 
Stellen Sie sich vor, Sie schwimmen durch einen großen See und orientieren sich an einem markanten Baum am gegenüberliegenden Ufer. Sie sind ein geübter Schwimmer und crawlen normalerweise ruhig und schnell mit dem Kopf im Wasser. 
  • Ein „zielfixierter“ Mensch würde nach jedem Zug mit dem Crawlen aufhören und den Kopf aus dem Wasser heben, um nach dem Baum zu schauen. Er verschwendet damit Energie, Zeit und wird wahrscheinlich schnell frustriert sein, weil sein Ziel nicht viel näher gekommen ist. 
  • Ein systemorientierter Mensch schwimmt ruhig, zügig und ohne unnötige Pausen und hebt nur alle 50-100 Meter einmal den Kopf, um zu schauen, ob er seinen Kurs korrigieren muss. Er kommt schneller ans Ziel (obwohl er es nicht permanent im Fokus hat) und verschwendet weniger Energie. 
Damit will ich nicht behaupten, dass Ziele nutzlos sind.
Ziele sind wichtig, um unseren Fortschritt zu planen. Systeme sind nötig, um Fortschritte tatsächlich zu machen.  
Welche Ziele haben Sie, für die Ihnen noch die Systeme fehlen?
  • Wollen Sie mit Ihrem Möbelhaus mehr Umsatz machen? Dann schauen Sie sich den Club der Durchsetzer und das Durchsetzungsprogramm an. Beides sind Systeme, die darauf ausgerichtet sind, täglich auf das Ziel „mehr Umsatz pro Besucherpartie“ hinzuarbeiten. 
  • Sind Sie Möbelverkäufer und wollen Sie mehr verkaufen? Dann tragen Sie sich für unseren kostenfreien Online-Verkaufskurs ein. 
Wenn Sie über Ihre Ziele nachdenken wollen, buchen Sie eine kostenfreie Wachstumspotenzialanalyse mit mir. 
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Ihr Thomas Witt
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